Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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mir erlauben, Sie nach Ihrem Zimmer zu beglei⸗ ten.“ Mit dieſen Worten ſprang er vom Pferde, das er dem unterdeſſen herangekommenen Tom über⸗ gab, ergriff Sir Mordaunt's Arm und ging mit dieſem weg.„Ich muß Sie verlaſſen, lieber Onkel,“ ſprach er endlich;„ich muß Sie auf eine Zeit lang verlaſſen, bis meine fröhliche Stimmung wiederkehrt, die ich verloren habe.“

„Mich verlaſſen!“ wiederholte der alte Herr in

erſtauntem Tone.„Was wandelt dich denn an, Harold? Ich ſchmeichelte mir, du ſeieſt zu glücklich, als daß es dir nur im Traume einfiele, deine Hei⸗ math zu verlaſſen und daß ſeit der Ankunft der Trelawny's auf dem Hofe die Gegend einen An⸗ ziehungspunkt mehr für dich biete.“ „Sprechen Sie mir nicht von dem Hofe oder ſeinen Bewohnern,“ erwiderte der unglückliche Lieb⸗ haber mit bebenden Lippen;„meine theuerſten Hoff⸗ nungen ſind dort vernichtet worden.“

„Unmöglich.“

„Bella hat mich abgewieſen.“

„Die herzloſe Kokette!“ rief ſein Onkel un⸗ willig.“

„Kein Wort des Vorwurfs, Sir Mordaunt,“ unterbrach ihn Harold z er iſt unverdient. Man konnte nicht offener ſprechen wie ſie, als ſie mir erklärte, daß meine Bewerbung fruchtlos ſei. Sie bedauerte den Schmerz, den ihr Geſtändniß mir ver⸗ urſache, ſprach von Freundſchaft und ſchweſterlicher Zuneigung zerklärte aber zugleich entſchieden, daß ſie unmöglich je meine Frau werden könne.“

„Ich werde mit ihrem Vater darüber ſprechen,“