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„Eine treue und liebevolle,“ erwiderte Bella, „wenn Sie den Namen nicht verſchmähen; eine Schweſter, die beten wird, daß Sie mit einer An⸗ dern glücklich werden, denn ich kann nie die Ihrige ſein.“
„Eine Andere!“ ſtammelte der beſtürzte Lieb⸗ haber;„o! nie! nie! Beleidigen Sie mich nicht durch dieſes Wort; zertreten Sie das Herz nicht, das Sie verworfen haben. Ich bin zu raſch verfahren,“ ſetzte er hinzu, indem er ſich ihr abermals zu Füßen warf und flehend in ihre Augen ſah.„Geſtatten Sie mir Zeit, Bella, dieſen Entſchluß zu beſiegen, der mich vernichtet. Ich bin auf dem Lande erzogen worden und es fehlt mir die Anmuth der Sprache und Manieren, um ein Frauenherz zu gewinnen.“
„Sie können nie eine nähere Stelle erlangen, als die Sie bereits einnehmen,“ erklärte Vella, be⸗ müht, einer für heide Theile ſo peinlichen Scene ein Ende zu machen.„Mein Entſchluß bleibt unwider⸗ ruflich.“
Harold ahnte freilich entfernt nicht, als er bleich und zerknirſcht ſich von den Knieen erhob, wie das duldende Mädchen kaum im Stand war, ihre Liebe zu ihm zu verbergen, obgleich ſie ihm in dieſem Augenbicke jede Hoffnung abgeſchnitten hatte.
„Verzeihen Sie mir, Miß Trelawny,“ ſprach er nach einer Pauſe;„ich ſehe ein, daß ich zu einge⸗ bildet war. Hätte ich gewußt, daß ein Anderer Ihre Liebe beſitzt.—“ Er wandte ſich ab, um die Thrä⸗ nen zu verbergen, welche ihn der Unmännlichkeit in ihren Augen anklagen konnten.
„Harold!“ rief ſie, außer Stande, ihre Bewegung


