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Eugenia befand ſich in ihrer Schweſter Zimmer, als zu früher Stunde am folgenden Morgen ihr ädchen Finfine ihr den wohl überdachten Brief brachte. Die launenhaf öne ü i i
te Schöne überlas ihn ein paar Mal und reichte ihn dann Bella hin.
„Dem Himmel ſei Dank!“ rief dieſe, nachdem ſie ihn ebenfalls geleſen hatte.„Mrs. Mortimer wußte nichts von ihres Sohnes ſchlechten Abſichten.“
„Nein,“ erwiderte Eugenia in einem Tone, wel⸗ her einer erfahreneren Beobachterin genugſam be⸗ wieſen hätte, daß ſie nichts weniger als davon über⸗ zeugt ſei.„Wir müſſen die Sache vor ihr geheim halten,“ ſetzte ſie hinzu.
„Vor Jedermann,“ erwiderte ihre Schweſter, ſie zärtlich küſſend.„Sprechen wir nie wieder davon; das Beſte iſt, Alles zu vergeſſen.“
„Nur deinen Eid nicht,“ bemerkte Eugenia ernſt. „Nur meinen Eid nicht,“ wiederholte Bella un⸗ willkürlich innerlich ſchaudernd
s die Schweſtern in das Zimmer in welchem die Familie und die Beſuche verſam⸗ melt waren, bemerkten ſie zu ihrer großen Be⸗ bereits fort war.„Er hat 1 aufgetragen,“ ſagte ihnen die heuchleriſche Wittwe„und Ihnen für die angeneh⸗ men Stunden zu danken, die ihm in Ihrer Geſell⸗
t zuzt gönnt geweſen ſind. Ich hatte gehofft, ihn wenigſtens noch drei
herabkamen,
Wochen länger um mich zu haben,“ ſetzte ſie mit einem Seufzer hinzu,„deßhalb ſchmerzt mich auch dieſe unerwartete Einberufun
ung zu ſeinem Regiment ſo ſehr. Ein ſo vortrefflicher, begabter,
ehrenwerther, ebler Sohn!“


