Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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Uebereinſtimmung mit deiner Neigung, verwehen. Willſt du es beſchwören? Nein?— Alſo Adieu!“

Zugleich riß ſie ſich aus der Umarmung ihrer Schwe⸗

ſter los und eilte davon. Sie hatte aber kaum einige Schritte zurückgelegt, als Bella ſie ſchon wie⸗ der einholte, ſich an ſie hing und ihr zu Füßen fallend ausrief:

„Bei unſeres Vaters Liebe, unſerer ſeligen Mut⸗ ter Andenken, bei dem Himmel, der uns hört, ſchwöre ich dir, nie Harold Trachy's Frau zu wer⸗ den, ohne die Einwilligung meiner theuren, theuren Schweſter!“— Ueberwältigt von der Aufregung wurde das arme Mädchen ohnmächtig. Als ſie wie⸗ der zu ſich kam, fand ſie ſich in Eugenien's Armen, welche in heuchleriſchem Tone mit den liebevollſten Worten zu ihr ſprach. Nachdem dieſe ihre Abſicht erreicht hatte, wünſchte ſie ſelbſt ſehnlichſt, unbe⸗ merkt in das Haus zurückzukehren.

„Steh auf, ſteh auf, Theuerſte,“ liſpelte ſie, während ſie zugleich jedes Wort mit einem ver⸗ rätheriſchen Kuß begleitete.„Setze dich nicht dem Zorn des Vaters, dem Gelächter ſeiner Freunde, dem Geſpötte der Dienerſchaft aus, ich ſehe Albert vom Ausgang der Avenue herkommen.“

„Ich fühle mich wieder ſtark,“ ſeufzte ihre Schwe⸗ ſter,„o, ſo ſtark. Laß uns gleich gehen.“

„Soll er uns aber begegnen?“

„Spude dich und du biſt gerettet,“ rief Bella⸗ „Dieſen Weg, dieſen Weg.“ Durch Zuſammen⸗ raffen ihrer ganzen Kraft gelang es dem guten Mädchen, ihrer Schwäche völlig Herr zu werden, und

ſie geleitete ihre Schweſter an das Thor des Blumen

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