Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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jetzigen Tagen faſt vergeſſen zu ſein ſcheint. Wie ſehr beneidete ihn Harold um dieſes Vorrecht des Alters, als dieſelbe ſchöne Hand einen Augenblick lang in der ſeinigen ruhte.

Gefährlich! murmelte Albert vor ſich hin, als Harold das Zimmer verließ. Dieſes Wort bezog ſich aber nicht auf ſeine Liebe, denn er hatte nie ein ſo edles Gefühl gekannt, ſondern auf ſeine Pläne, welche, wie wir kaum unſere Leſer zu ver⸗ ſichern nöthig haben werden, auf die Hand ber älteſten Tochter des reichen Generals Trelawny ge⸗ richtet waren; nach ihrem Herzen fragte er dabei nicht viel.

Der Baronet und ſein Neffe ritten längere Zeit, jeder mit ſeinen eigenen Gedanken beſchäftigt, ſtill⸗ ſchweigend neben einander her; der alte Mann dachte dabei an vergangene Tage, die das Wieder⸗ ſehen ſeines Jugendfreundes ſo lebhaft in ihm her⸗ aufbeſchworen hatten. Plötzlich zog er die Zügel ſeines Pferdes an und, ſeinen Begleiter ſirirend, ſagte er:Haſt du den Gebrauch der Sprache ver⸗ loren?

Entſchuldigen Sie tauſendmal, theuerſter Onkel, erwiderte Harold, ous ſeinem Nachſinnen erwachend, aber ich träumte.

Von was?

Der junge Mann erröthete tief.

Wie kann mich das überraſchen? dachte der Onkel. Das iſt der Lauf der Welt. Alter wie Jugend haben ihre Träume.

Der Schatten von Mißmuth, welcher ſo raſch über die Stirne der ſtolzen und ſchönen Eugenia 2