Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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kennen und weder von Poeſie noch Romantik zu ſprechen wagte. Dadurch entſtand eine Pauſe, ſo daß der junge Offizier es für gerathen hielt, ſich in die Unterhaltung zu miſchen.

Mr. Tracy, ſprach er,iſt wahrſcheinlich ein Philoſoph und verachtet die Frivolitäten und Luſt⸗ barkeiten der Welt.

Mit Einem Male verließen Harold ſeine Schüch⸗ ternheit und ſein ängſtliches Weſen; die Stimme von Einem ſeines Geſchlechts gab ihm ſeine Faſſung wieder; ſie tönte wie eine Ausforderung in ſein Ohr.Ich habe nicht den mindeſten Anſpruch auf einen ſo lächerlichen Titel, erwiderte er.Ein Philoſoph von achtzehn Jahren wäre noch abge⸗ ſchmackter, als ein Cyniker von zweiundzwanzig.

Der Pfeil war abſichtslos abgeſchoſſen worden, aber er traf ſein Ziel, denn Albert zählte gerade zweiundzwanzig Jahre. Eugenia lächelte auf ſo bos⸗ hafte Weiſe, die zehnmal ärger iſt, als die ausge⸗ laſſenſte Heiterkeit. Miſtreß Mortimer fühlte ſich ſehr unangenehm berührt. Ihr Sohn, was immer ſeine Empfindung dabei geweſen, war zu ſehr Weltmann, um das, was in ſeinem Innern vorging, zu zeigen und begnügte ſich, in unbefangenem Tone, der jeden Verdacht entfernte, zu bemerken:Wiſſen Sie auch, Mr. Tracy, daß Sie ſo eben ein Cpigramm gemacht haben? Ich bin gerade in dem Alter, von dem Sie ſprachen.

Aber gewiß kein Cyniker, bemerkte Harold.

Ich hoffe, nein.

Von dieſem Augenblicke an nahm Harold mit weniger Verlegenheit Theil an der Unterhaltung.