Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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hatte, war ſchwer und gefährlich; und hätte der alte Gentleman nur etwas mehr Kraft gehabt, ſo wäre ſie ohne Zweifel alsbald tödtlich geweſen. Wie es jetzt ſtand, rettete die Ankunft ſeines Freundes Altamont de Montdidier, der kein verächtlicher Wundarzt war und das Blut zu ſtillen wußte, ihm das Leben. Auch Sir Blount, wie der Franzoſe den Vater benannte, war er ſo glücklich, wieder zur Beſinnung zu bringen, mit Hülfe deſſelben Univerſalmittels, das er bei dem Sohn in Anwendung gebracht hatte, nämlich mit einem Schluck aus ſeiner Flaſche eau de vie.*) Der Franzoſe jedoch brachte ihn am meiſten in Verle⸗ genheit.

Dieſer Burſche, ſprach er bei ſich,iſt auf alle Fälle für dieſe Welt gepfeffert. Ich denke, ich ſehe das Handzeichen meines Freundes hier, fuhr er fort, ihn umdrehend und ihm ins Geſicht ſchauend, und rief, als er den neben ihm liegenden Knüttel erblickte, und außerdem, Monſieur, argwohne ich, Ihr habt ein ſchändliches Spiel nach dem, was Ihr davon ge⸗ tragen, geſpielt.

Nachdem er zu ſeiner verſpäteten Geſellſchaft draußen zurückgekehrt war und ſie durch Dick und Dünn in das Schloß geführt hatte, welches er ihnen, ohne ſie von den daſelbſt vorgefallenen Ereigniſſen zu unterrichten, als das Eigenthum eines ſeiner Freunde bezeichnete, ſchickte er ſich an, die Honneurs des Hauſes zu machen, ſetzte die Diener, welche die Reiſenden begleiteten, in Arbeit, um ein prächtiges Holzfeuer auf dem Herde zu machen und die Er⸗

*) Branntwein. A. d. U.