Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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ihm all ſein Geld ab; Sie laſſen ihn ein Teſtament zu ihren Gunſten unterzeichnen; Sie bringen ihn in mein Schloß, ſperren ihn ein und wollen ihn Hun⸗ gers ſterben laſſen; und doch können Sie ihm nicht den coup de grace*) geben.

Sie vergeſſen, beizufügen, Graf, daß ich Ihnen gleichfalls Ihren Antheil geben ſoll, und auch

Bien, ich erinnere mich deſſen, und Lady Blount ſoll Gräfin Rouſillon werden, mich mit ihrer ſchönen Hand belohnen gut. Wo liegt er?

In dem Zimmer rechts, wenn Sie auf den Cor⸗ ridor kommen; der Schlüſſel hängt über der Thüre. Ich wiederhole, es muß geſchehen, Graf, und heute Nacht: bah, man braucht nur das Kiſſen unter ſeinem Kopf wegzunehmen.

Und Lady Blount, he?

Sie wünſcht, wie Sie wiſſen, nur zu ſehr, Grä⸗ fin Rouſſillon zu werden. Sie haben ihr nur das Gut auszuſetzen. Die Papiere ſind alle abgefaßt, und es bedarf für uns nichts mehr, als des alten Mannes Tod.

Und Sie fürchten ſich, den Schlag zu führen, Monſieur Engländer?

Ja, ich geſtehe es, und Sie auch.

Ich, Sir? erwiderte der Graf ſtreng,mich fürchten, sacré! Ich bin soldat frangais, Monſieur. Ich diente in der Revolution; in der großen Armee, zu Marengo, zu Auſterlitz, in Aegypten. Ph bien! Sir, in Spanien, in Portugal ich jagte Ihre ver⸗ fluchte Nation nach Corunna. Mich fürchten, Sir?

*) Gnadenſtoß. A. d. U