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zu ſehen und mich von der Lage, worin er ſich be⸗ fand, zu überzeugen. Nach einem Beſuch bei ihm beabſichtigte ich, in öſtreichiſche Dienſte zu treten. Einige Dollars blieben mir noch in der Taſche; ich war kühn und ſtark, wie die Gebirgsbewohner, mit welchen ich gedient hatte, und zögerte nur von Tag zu Tag, in der eiteln Hoffnung, einen vorübergehen⸗ den Blick von Lady de Clifford, ehe ſie abreiſ'te, zu erhaſchen.
Eines Nachts, als ich durch die Stadt wanderte, wurde, während ich an der Mauerecke eines Kloſters vorüberging, plötzlich eine kleine Hinterthüre aufge⸗ riſſen und ein Mann ſtürzte mit gezücktem Säbel in der Hand auf die Straße. Er ſchaute haſtig um ſich, und als er mich im Schatten der Mauer ſtehen ſah, rief er mich herbei.
„Ein Soldat,“ ſprach er, ſobald ich näher trat, „und ein Engländer. Gut! Legen Sie einige Augen⸗ blicke hier Hand an, mein Junge. Mein Freund hat mich verfehlt, Sie müſſen ſeine Stelle einnehmen; folgen Sie ſchnell und ſchweigend.“
Sich umwendend, trat er wieder in die finſtere Pforte, und im nächſten Augenblick waren wir inner⸗ halb der Kloſtermauern. Eine dunkle Laterne ſtand auf dem Fflaſter; er raffte dieſelbe auf, ſtürzte in eine höhlenartige Vertiefung, die auf der einen Seite in den von uns betretenen Gang gebrochen war, und brachte eine vom Kopf bis zu den Füßen vermummte Frau heraus.
„Nehmen Sie dieſe Dame,“ ſprach er eilig,„und erwarten Sie mich an der Thüre, durch welche wir gekommen ſind. In zwei Minuten werde ich wieder


