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wenn ich ſehen muß, wie die Tochter eines de Clifford ſich abhärmt um einen bettelhaften Auswürfling, er⸗ niedrigt und unwürdig, wie dieſer Mann, dieſer Blount ſich ſelbſt gemacht hat, ſo möchte ich, glauben Sie mir, lieber, Sie wären auf dem Ocean umge⸗ kommen, als daß die Welt von Ihrer Thorheit er⸗ fahren ſollte. Sie haben ſich jetzt hinlänglich erholt, um zu reiſen, und ich beſtehe darauf, daß Sie die nächſte Woche aufbrechen. Ich haſſe die See; und dieſe letzte traurige Kataſtrophe hat mir einen größern Abſcheu vor derſelben, als jemals eingeflößt. Ich werde daher mich lieber den Gefahren einer Landreiſe, ſelbſt in dieſem verwirrten Reiche ausſetzen. Wir wollen uns über die Phrenäen nach Frankreich wen⸗ den und in Paris überwintern.“
Lady de Clifford gab keine Antwort.
„Iſt es nicht zu lächerlich,“ fuhr die Herzogin fort, ſich an den ehrenwerthen Kapitän Dareall, welcher dieſen Augenblick ins Zimmer trat, wendend; „ich muß Sie wahrhaft wegen all der Mühe um Ent⸗ ſchuldigung bitten, welche meine Tochter Ihnen durch die Zumuthung, den Soldaten, welcher ihr das Leben rettete, aufzuſuchen, verurſacht hat.“
„Es iſt ihrer edeln Natur würdig, Madame,“ er⸗ widerte der Kapitän.„Ich ehre Lady de Clifford wegen der bewieſenen Theilnahme.“
„Sind Sie glücklicher geweſen?“ fragte Lady de Clifford, ohne ihrer Mutter zornige Blicke zu beach⸗ ten; es liegt mir ſehr daran, ehe ich San Sebaſtian verlaſſe, jeden möglichen Verſuch zur Entdeckung die⸗ ſes jungen Mannes zu machen; nicht allein, um den⸗
ſelben zu belohnen und den ungünſtigen Verhältniſ⸗ enith, Glücks⸗Soldat. I. 16


