Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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todesbleichen Schiffsvolks. Es war augenſcheinlich, daß der Fremde uns nicht helfen konnte. In dieſem Augenblick explodirten einige Pulverfäßchen im Hin⸗ tertheil des Fahrzeugs, wo das Feuer wüthete, und riſſen ein großes Stück von dem Holzwerk in die See.

Die Maſſe kam wogend herum und blieb einen Augenblick in den Vorderketten nahe bei der Stelle, wo wir ſtanden, hängen.

„Dieß iſt unſere einzige Hoffnung, Mylord,“ ſagte ich, den Herzog vorwärts ſchiebend, ſeine Tochter ergreifend und auf das Fragment ſpringend, ehe die ganze Menge neben uns Zeit hatte, ſich auf daſſelbe zu ſtürzen und es ſomit zum Umſturz zu bringen.

Daß Gewicht derer, welche auf das Wrack gelangt waren, machte es wieder los und im nächſten Moment ſchoß es frei dahin.

Es war jedoch ein unſicheres und gefährliches Wagniß; das Waſſer ſtürzte jeden Augenblick über die, welche ſich an der Oberfläche anklammerten, hinweg und verminderte mit jeder folgenden Woge deren Zahl. In einer Minute zeigte die plötzliche Finſterniß, wovon wir umgeben wurden, daß das brennende Fahrzeug untergegangen war.

Die Lady lag in Ohnmacht; aber ich hielt ſie mit einem Arm, während der andere ſich feſt in einige Fragmente vom Tauwerk verſchlungen hatte⸗ Auch der Herzog lag in Sicherheit an unſerer Seite.

Plötzlich verkündigten uns die vorrückenden Ru⸗ derſchaufeln des Fremden, daß er ſich in der Nähe be⸗ fand und über die Stelle hinfuhr, wo unſer Schiff untergegangen war. In der nächſten Minute ließ ſich der raſche Schlag hart vor uns vernehmen. Meine