Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

234

WMinute in dieſer See halten. Unſer eigenes Boot war hinweggeriſſen worden, trieb auf den Wellen und verſank ſogleich darauf, während die Schiffsmann⸗ ſchaft bei dem erſten Feuerlärm unten beſchäftigt war.

„Da iſt noch Hoffnung, Kapitän,“ ſagte der Her⸗ zog zweifelnd, während er ſtarren Auges und den Körper vorwärts gebeugt, daſtand, um wo möglich in die Finſterniß, wo das Schiff ſich gezeigt hatte, einzudringen.

Der Kapitän ſchwieg, er wußte nur zu wohl, daß keine vorhanden war.

Ein anderer Freudenſchrei. Das Schiff hatte durch den Wind gedreht und zeigte ſich von Nruem. Es arbeitete wacker und kam in ſo gefährliche Nähe, daß es ein⸗ oder zweimal ſchien, als ſollten wir flammend auf ſein Verdeck geſchleudert werden.

„Ein Dampfer,“ ſagte der Kapitän,„braver Bur⸗ ſche, wer es iſt; aber er kann uns nicht helfen.“

„Kann nichts für uns thun?“ fragte der Her

„Ja,“ ſagte der Kapitän,„Etwas könnte er th F. um uns aus dieſer wachſenden Noth zu retten. Beim S mein Gehirn iſt in Feuer,“ fuhr er wild fort, als der Wind die Flammen gegen uns heran⸗ blies,„ich kann dieſe verſengende Hitze nicht länger aushalten.“

„Sprechen Sie,“ ſagte der Herzog,„ums Him⸗ mels willen, ſprechen Sie, was kann für uns gethan werden?“

„Ex könnte unſerem Schiff eine Breitſeite geben und uns in Grund ſchießen,“ antwortete der Kapitän, ſich häuptlings in die See ſtürzend.

Verzweiflung bemächtigte i von Neuem unſeres