Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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Beim Himmel, Sie haben Recht, erwiderte der Andere,dieſe Nacht ſpielt ſie, und, bei meinem Ge⸗ wiſſen, die Stunde iſt nahe.

Da die beiden Gentlemen jetzt ihr Geſpräch in leiſerem Tone fortſetzten, ſo verließ ich meinen Platz und machte, da die Geſellſchaft ſich allmälig zer⸗ ſtreute, einen Gang durch das Dorf. Bei meiner Rückkehr ſah ich das Billard⸗Zimmer erleuchtet und trat hinein. Daſſelbe befindet ſich, wie denen, welche den Drachen immer beſucht haben, wohl erinnerlich ſein wird, am einen Ende der Terraſſe und war bei dieſer Gelegenheit mit Leuten angefüllt, die beinahe zwei Mann hoch rings herum ſaßen oder ſtanden. Ich ſchloß daraus, daß eine Partie von einiger Wich⸗ tigkeit gemacht wurde, bahnte mir alſo einen Weg nach vorn und war nicht wenig erſtaunt, meine ſchöne Freundin, die Marquiſin, unter den Spielern zu er⸗ blicken, während der Marquis, ihr Gatte, neben dem Markeur ſtehend, an ſeiner Stelle das Spiel anzu⸗ ſchreiben hatte.

Es handelte ſich um eine große Geldſumme, wie ich auf meine Erkundigung erfuhr, und der Gegner der ſchönen Marquiſin war ein Spieler von Profeſ⸗ ſion, der ſie irgendwie in der Lebhaftigkeit der Un⸗ terhaltung dazu verlockt hatte, indem er mit ſeinen Verbündeten eigens zu dem Zweck, die Lady zu ru⸗ pfen, von London gekommen war. Er war überdieß ein Gentleman, der ſich auf ſeinen Ruf als Duelliſt ungemein viel zu gut that, da er bei verſchiedenen Ehrenſachen, in die er verwickelt worden war, mehre Gegner erſchoſſen hatte. Die Unzartheit, um be⸗ trächtliche Einſatze mit einer Dame zu ſpielen, welche