Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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Falle und noch dazu im Augenblick des Triumphs! Nan hat mich verrathen. Das iſt nun die menſch⸗ liche Schwäche. Hätte ich die Alte erdroſſelt, meine Rüſtung würde Probe gehalten haben 668 iſt hart, zu ſterben, wenn man noch alle Kraft des Lebens in ſich fühlt, und die Mittel zum Genuß deſſelben in ſeinem Bereich hat. Muth! Rode⸗ rich, Muth! Verſäumen wir keinen günſtigen Fall.

Er ſetzte ſich auf einen Granitblock und begann über ſeine Lage und alle Mittel zum Entkommen nachzudenken. Ohne Zweifel hatten die Verfolger ſeine Spur gefunden und ſich zur Aufgabe geſtellt, ſein Aſyl zu erſtürmen, aber kannten ſie den Aus⸗ gang durch den Chor?

Dieß war ſeine letzte Hoffnung und er wollte ſehen, ob ſie gegründet wäre.

Mit ſeiner Lampe ausgerüſtet, ſtieg er die Treppe hinauf, welche nach der Kirche führte, jeden Augen⸗ blick ſtillſtehend, um zu horchen. Auf der letzten Stufe hörte er über ſeinem Haupte ein Geräuſch von Schritten und ein Murmeln von Stimmen.

Große Schweißtropfen traten auf ſeine Stirne.

Die Hoffnung war verſchwunden, und der Mörder ſtieg langſam wieder hinab.

Sich wieder ſetzend, bemerkte er den Leichnam ſeines erſten Opfers, den er, der Tempelſchänder, aus ſei⸗ nem Grab geriſſen hatte; und ſeltſam! ein Lächeln erhellte ſeine Züge.

Wenn die Todten wiſſen, was auf Erden vorgeht, dachte er,muß Walter über meine kri⸗ tiſche Lage lächeln und die Gebeine Sir Gilberts,