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bloße Gerippe, das mit äußerlich unſichtbaren eiſer⸗ nen Klammern feſt an der Mauer befeſtigt war. Sie machten dieſe los und ſchoben das Meubel zurück.
Sir Walter drückte dann auf eine ſorgfältig in dem Schnitzwerk des Getäfels verborgene Feder; eine Thüre öffnete ſich langſam und enthüllte den Blicken eine zweite eiſerne Thüre, auf welcher ſich in der Mitte das Wappen der Herberts befand: ein ge⸗ ſchupptes Band, die Hand und der Dolch.
„Welche ſcharfſinnige Erfindung!“ rief der Ban⸗ tier,„aber ich ſehe nichts, das wie ein Schloß ausſieht.“
„Oder wie ein Schlüſſel,“ ſetzte Sam hinzu.
„Wir werden bald ein Mittel einzutreten finden,“ erwiderte der Baronet lächelnd.
Den ihm von Mabel gegebenen Inſtructionen folgend, drückte er ſtark auf den Schild, der ſich auf einer verborgenen Achſe drehte, bis er ſich vollſtän⸗ dig umgekehrt hatte. Dann zeigte ſich das Archiv⸗ zimmer ihren Blicken.
„Bringen Sie ein Licht, Allan,“ ſagte ſein Herr.
Der Alte zögerte.
Sir Walter nahm es ſelbſt aus den zitternden Händen des Intendanten und trat zuerſt ein, dicht hinter ihm ſeine Freunde.
Das Archivzimmer, ganz von Granit, war nichts als eine Art von Kellergewölbe, ſechs Fuß groß, in die dicke Mauer eingefügt. Auf ſteinernen Geſtellen gereiht, ſah man zu beiden Seiten Caſſetten und Käſtchen, enthaltend Urkunden, Stammbäume und Familenpapiere.


