Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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erwiderte der Baronet,„denn ich will keine Geheim⸗ niſſe, keine Myſterien mehr, welche nur Quellen von Zwieſpalt und Unheil ſind. Man müßte wahnſinnig ſein, um ſich nicht die Lehren der Vergangenheit zu Nutzen zu machen.“

„Sie haben Recht,“ ſprach der Bankier.„Die Vergangenheit iſt der Leuchtthurm des Weiſen und zeigt uns die Klippen, welche wir vermeiden müſſen.“

Allan hatte nichts mehr zu ſagen; aber mit Widerſtreben führte er Sir Walter Herbert und ſeine Gäſte, dem Befehl des Gebieters von Crowshall zufolge, in das Cavalierzimmer.

Sie fanden das Gemach für unſern Helden gerichtet.

Das eichene Täfelwerk, das große Bett mit Bal⸗ dachin und Sammtvorhängen, die alten, geſchnitzten Meubel, Alles trug dazu bei, dem Gemach ein feier⸗ liches und düſteres Ausſehen zu verleihen. Mr. Bar⸗ nard ſchauderte, als er eintrat, und ſelbſt der Ex⸗ Tänzer, wiewohl ein wenig Philoſoph, ſchien ernſter.

„Das Bett macht auf mich den Eindruck eines Leichenwagens mit ſeinen Federbüſchen und Dra⸗ perien,“ ſagte er.

„Aber da es nun kein Leichenwagen iſt,“ erwi⸗ derte Sir Walter,„und das Bett ſehr gut ſcheint, werdet Ihr mich nicht dazu bringen, meinem Vorſatz zu entſagen. Sehen wir jetzt das Archivzimmer.“

Sie traten auf einen großen Secretär zu, gerade gegenüber von dem, welcher den Gang ver⸗ deckte, durch welchen Mabel das Herrenhaus verlaſ⸗

ſen hatte, um Allan zu beſuchen, zogen ſorgfältig die

Schubladen heraus, bis nichts übrig blieb, als das