Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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„Beſſer, als ich es verdiene!“ wiederholte der junge Mann verächtlich,„weil ich mein Leben lang an eine Frau gebunden bin, die keinen Pfennig hat!“

„Sie irren ſich. Lady Raymond iſt reich.... ſo reich als die Perſon, welche Sie heirathen woll⸗ ten. Ihr Bruder hat das von ihm in Auſtralien geſammelte Vermögen edel mit ihr getheilt.“

Bei dieſen Worten nahm der Rechtsanwalt, wel⸗ cher Anweiſungen von beträchtlichem Werth, von dem Gatten gegen ſeinen Willen unterzeichnet, beſaß, eine heiterere Miene an.

„Wenn Sie mir glauben wollen,“ fuhr Mr. Elton fort,„und ich rede in Ihrem Intereſſe, ſo werden Sie Ihr Unrecht dadurch gut machen, daß Sie ſich ſo bald als möglich mit Ihrer Frau auszuſöhnen ſuchen. Bedenken Sie, daß Sie einen Sohn haben, der Ihren Titel erben wird.“

Dieſe Bemerkungen blieben nicht ohne Wirkung auf den Geiſt des Baronets. Er empfand ſelbſt eine Art von Freude, wenn er erwog, daß ſeine Eigenſchaft als Mignonne's Gatte ihn zum Herrn Schickſals und geſetzlichen Hüter ihres Kindes machte.

Aber zu ſtolz, dieſe Empfindung zu geſtehen, nahm er ſeinen Hut und entfernte ſich mit ſeinen Freunden.

„Iſt es möglich, Sir Marc,“ fragte ſein Rechts⸗ anwalt,„daß Lady Raymond ſo reich iſt, als Mr. Elton behauptet?“

„Ich glaube.“

„Sein Rath iſt alſo nicht ſo ſchlecht.“

„Wie! auch Sie?“