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aber genöthigt ſein, meine Vermittlung in dieſer Angelegenheit zurückzuziehen, wenn Sie mir nicht aufrichtig verſprechen, Ihre Uebellaune zu bemeiſtern.“
„Ich gebe Ihnen die Hälfte meines Vermögens, wenn Sie dieſe verwünſchte Heirath löſen.“
„Wir werden dieſelbe für weit weniger löſen, wenn es ſich thun läßt.“
Mr. Elton unterwarf der Prüfung des Advoca⸗ ten nicht bloß den Trauſchein, ſondern auch die Cor⸗ reſpondenz Roderich Haſtings mit dem Geiſtlichen, der die Che eingeſegnet hatte. Das Benehmen des Prieſters ſchien untadelhaft. Roderich hatte ſeinen Freund als einen Mann dargeſtellt, der um ſeiner ſelbſt willen geliebt zu werden begehrte und Namen und Vermögen ſeiner Verlobten verbergen wollte.
Als der Advocat Alles geleſen hatte, ſprach er: „Ich fürchte, Ihnen keine Hoffnung geben zu kön⸗ nen; die Ehe iſt gültig, Lady Raymonds Rechte ſind unbeſtreitbav.“
„Lady Raymond!“ wiederholte der Baronet mit bitterem Lachen;„Lady Roymond! Habe ich kein Mittel gegen den Böſewicht, der mich alſo betro⸗ gen hat?“
„Welches Pittel hätte Ihr Opfer gegen den Böſewicht gehabt, der ſie ſo betrügen wollte?“ fragte Mr. Elton ſtreng,„keines. So ſtrafbar Roderich Haſtings' Beweggründe waren, in dieſem Falle hat er wenigſtens als Freund gehandelt, Ihnen Jahre von Gewiſſensbiſſen erſpart. Und Alles wohl über⸗ legt, Sir Marc, worüber beklagen Sie ſich? Meiner Meinung nach ſind Sie viel beſſer weggekommen,
als Sie es verdienen.“


