hatte Sir Walter Herbert die Freude, ſeine Tante mit dem Diener des Glaubens und der Buße beten zu hören.
Er fand Mr. Elton und Sam, welche in dem Wohnzimmer des Erdgeſchoßes auf ihn warteten.
„Ich war Zeuge einer ſchmerzlichen Scene,“ ſprach er zur Antwort auf ihre fragenden Blicke, „der Kämpfe einer noch nicht gänzlich der Schwäche unſerer Natur verfallenen Seele. Unſer würdiger Wharton betet jetzt mit ihr.“
„Gott ſei Dank!“ rief der Rechtsgelehrte.„Wenn je die Strafe eines Verbrechens auf Erden gebüßt wurde, ſo geſchah es bei Mabel Herbert
Einige Stunden verfloßen, ehe der Baronet zu ſeiner Tante zurückgerufen wurde. Er ſah mit Freude beim Wiedereintritt in das Zimmer, daß ihre Züge ruhig waren. Der Friede war in ihr ſo lang erregtes Herz eingekehrt.
„Ich ſterbe ruhig,“ flüſterte ſie, die Augen ſchließend.
Wenige Minuten nachher öffnete ſie dieſelben wieder, als ob eine plötzliche Erinnerung ſie zu den Dingen dieſer Welt zurückgerufen hätte.
„Walter! Walter!“ rief ſie.
Ihr Reffe beugte ſich vor ihrem Seſſel auf die ſe und faßte die abgezehrte Hand der Unglück⸗ ichen.
„Verſprechen Sie mir, nie zu ſchlafen in... i
Man hörte einen tiefen Seufser und Alles war vorüber. Der Satz blieb unvollendet. Damals machten dieſe letzten Worte keinen großen Eindruck


