Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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Zeit in der Geſellſchaft dieſes würdigen Mannes. Hören Sie auf ſeine Rathſchläge, ſchöpfen Sie Troſt aus ſeinen Gebeten, ſtoßen Sie ſeinen Beiſtand nicht zurück; er wird Sie auf jene ſchreckliche Veränderung vorbereiten....

„Ich will keine Gebete! keinen Prieſter!“ rief Mabel ſehr aufgeregt.„Es gibt keine Vergebung für eine Unglückliche wie ich.... Verloren! ver⸗ loren!“

„Die Vergebung iſt Jedem zugeſichert, der auf⸗ richtig darum bittet,“ erwiderte der Geiſtliche in feierlichem Ton.

„Sie wiſſen nicht, was Sie ſagen,“ entgegnete das unglückliche Geſchöpf.„Es iſt Blut auf meinem Haupte, wenn nicht an meinen Händen.... Das Blut meines Bruders... in meinem Herzen iſt ein ſtrafbarer Stolz und Hoß.“

„Die Thränen der Buße werden ſie auslöſchen.“

„Ich habe keine Zeit, meine Augenblicke ſind gezählt. Es iſt zu ſpät!“

„Frau, wer hat Dir das Recht gegeben, die Ge⸗ walt des Allmächtigen zu beſchränken, die Verdam⸗ mung auszuſprechen, vor welcher ſeine Barmherzigkeit Dich bewahren kann! Beuge Deinen hartnäckigen Charakter, neige Dein Herz, damit es die Worte der Gnade empfange und lerne, daß kein Opfer dem höchſten Richter angenehmer iſt, als die Thränen eines reuigen Sünders.“

„Hoffnung! Hoffnung für mich!“

„Für Alle, welche hoffen wollen.“

Der Felſen war endlich erweicht, und ein Thränen⸗ ſtrom erleichterte Mabel. Bei ſeiner Entfernung