Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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eine zweite Mutter geweſen war, mit unermüdlicher Sorgfalt über ſie. In ihrer Eigenſchaft als Dicks Mutter beſaß die Kranke doppelte Rechte auf die Liebe ihrer alten Schülerin. So brachte das Mäd⸗ chen die Tage und die langen Stunden der Nacht an ihrem Bette zu und bot ihr die ſüßeſte aller irdiſchen Tröſtungen, eine wahre Theilnahme.

„Ich habe Ihnen oft geſagt, mein theurer Sir,“ fing die Kranke an, am Tage, als der Bankier Zu⸗ tritt zu ihr erhielt,„daß ich die einzige Tochter eines Landpfarrers war, und ich habe Ihnen die Wahrheit geſagt. Mein Vater, Selwyn Merry⸗ weather Ehrwürden, hatte eine kleine Pfründe in

Cumberland, nicht weit von Penrith.... Walter

Herbert war ſein Zögling auf der Univerſität gewe⸗ ſen und beſuchte ihn oft. Was ſoll ich Ihnen ſagen? wir liebten uns. Mein Vater wollte mich Charles Merryweather, meinem Couſin, verheirathen, und ich ließ mich überreden, eine heimliche Che zu ſchließen. Ein junger Geiſtlicher, Mr. Wharton, Freund meines Mannes, erhielt einen Dispens vom Biſchof und vereinigte uns ohne Wiſſen meines Vaters.“

Hier nahm Mr. Barnard ſein Notizbuch und be⸗ merkte ſich den Namen des Geiſtlichen.

„Zum erſten Mal,“ fuhr die Kranke fort,„war ich meinem Vater ungehorſam und habe viel bittern Kummer davon gehabt. Da ich nicht wagte mich vot ſeiſen Auges zr zeihen⸗ 66h ich den 2 ſteltun⸗ gen deſſen nach, dein ich eben Gehorſäm pör geſchworen hatte. Ich ehtiloh, gus dein Häſt ſer Findhlit in Geſelſſchäft meines Gätten.