Erbe, deſſen ich ſchon ſo lang ungerechter Weiſe be⸗ raubt worden bin.“
„Ich werde einen andern Rächer ſuchen müſſen, als dieſen Mann,“ murmelte die unglückliche Frau, ſobald ihr Verwandter ſich entfernt hatte.„Er hat kein Herz; er iſt ſo gemein und ſchmutzig wie die Andern. Wollte Gott, daß Elton ſich erklärte! aber ich weiß nicht, wie ſein Zutrauen zu gewinnen iſt; er kennt und verachtet mich.“
Siebenundfünfzigſtes Kapitel.
Mehrere Tage verfloſſen, ehe Miß Atkin(denn wir werden fortfahren, ihr dieſen Namen zu geben) ſich von dem erhaltenen Schlag ſo weit erholt hatte, um Mr. Barnard und Marion die Geſchichte ihres vergangenen Lebens zu erzählen. Vater und Tochter waren natürlich ungeduldig, ſie zu hören, aber eés war eine Ungeduld, frei von jedem Zweifel. Die eremplariſche Aufführung der Gouvernante im Laufe der Jahre, die ſie unter ihrem Dach zugebracht hatte, ihre erhabenen Grundſätze, ihre unaffectirte Fröm⸗ migkeit gewährten die Bürgſchaft, daß, welches auch die Beweggründe waren, ihre Verehlichung und Mutterſchaft zu verbergen, die Schande denſelben fremd blieb.
Während ihrer Krankheit wachte Marion, der ſie


