Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Etwas! Wurden Sie bei dem Uebertrag Ihrer Hy⸗ potheken nicht durch die Kenntniß jener hölliſchen Urkunde von Sir Gilbert beſtimmt?

Ei! nein, nicht einzig, ſagte der Alte,Walter Herbert hat von mir dreitauſend Pfund Sterling entlehnt, und ich habe nie erfahren können, was er damit machte.

Haben Sie nie deßhalb weitern Verdacht ge⸗ ſchöpft?

Hem! antwortete Mr. Ellsgvod, auf die Uhr ſehend,ich habe Ihnen ſchon erklärt, daß Sie auf meine Offenheit nicht als einen vorliegenden Fall bauen dürfen. Wachen Sie über Ihre Frau. Ent⸗ geht Ihnen eine einzige der Karten, welche ſie bei dieſer Partie ſpielt, ſo ſind Sie verloren.

Nach dieſer Warnung entfernte ſich der Advocat und ließ Roderich Ueberlegungen zum Raub, welche nichts weniger als angenehm waren. Es ſchien, als ob ſeine Grauſamkeit gegenüber von Mabel ſich zum Gericht gegen ihn in dem Augenblick erhöbe, wo es ſich für ihn darum handelte, ſeinen Triumph damit zu krönen, daß er den Namen wie das Erbe ſeines Großvaters empfing.

In ſeinem ſteinernen Herzen gab es weder Reue noch Gewiſſensbiſſe; im Gegentheil wurde er nur noch mehr durch den Gedanken gereizt, daß ſein Opfer endlich den Muth gefunden hatte, ſich gegen ihn zu wenden, um ihm wehe zu thun. Was küm⸗ merten ihn die Klagen ſeiner Frau, die gebrochene Neigung, die Kämpfe jener Liebe, zu deren Vertil⸗ gung es jahrelanger Vergeſſenheit, Beſchimpfung, Mißhandlung bedurft hatte?