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Klagen und Anrufe müde, die ſie an ſein Mitleid und an ſeine Dankbarkeit machte.
„Du biſt ja eine Philoſophin!“ ſagte er höhniſch.
„Nenne mich wie Du willſt,“ antwortete Mabel ohne die geringſte Erregung in ihrer Stimme oder ihrem Blick.„Ich bin das, wozu Du mich gemacht haſt. Und nun komme zu Deinen Intereſſen, zu unſeren Intereſſen, denn ich glaube, daß Du un⸗ ſere geſagt haſt.“
„Du ſagteſt mir oft, Du habeſt die Briefe, die ich Dir während meines Aufenthaltes im Tempel zu London geſchrieben, vernichtet.“
„Ich habe ſie vernichtet.“
„Ich glaube es nicht.“.
„Das iſt möglich,“ erwiderte die Dame kalt, „aber ich ſehe nicht ein, in wie weit der Umſtand, daß Du es glaubſt oder nicht, meine Intereſſen be⸗ rühren kann; ich werde mich deßhalb ſehr wenig be⸗ unruhigen.“
„Du beharrſt alſo auf Deiner Behauptung?“
„Ich habe Dir ſo oft geantwortet, daß dieſe Frage zur Beleidigung wird. Ich werde nicht mehr darauf antworten.“
„Frau!“ rief Ihr Gatte, dem Zorne nachgebend, den er ſchon lange zurückgehalten hatte, und die Unglückliche am Handgelenke faſſend;„biſt Du när⸗ riſch, um ſolchen Trotz gegen mich zu wagen? Weißt Du, mit wem Du Dich in einen Kampf einläſſeſt? Unſinnige! es iſt der Kampf des Löwen gegen den Tiger. Wenn Du meine Liebe nicht gewinnen konn⸗ teſt, ſo lerne wenigſtens, meinen Haß zu fürchten!“
„Kann er mich etwas Anderes als tödten, Rode⸗


