Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
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zu unſerer Unterhaltung ſein. Und nun, Roderich, laß mich den Grund Deines Veſuchs wiſſen.

Es iſt eine Angelegenheit, die uns Beide in⸗ tereſſirt.

Natürlich.

Mabel, wenn die glühende Liebe, die lebhafte Zuneigung, die ich ehemals gegen Dich empfand, ſich mit den Jahren gemäßigt hat, ſo iſt dieß kein Grund, warum unſere Freundſchaft erkalten ſollte; unſere Intereſſen ſind immer dieſelben und....

Sprich von Deinen Intereſſen, fiel die unglück⸗ liche Frau ein.Ich kann Dir glauben, wenn es ſich um dieſe handelt; aber beleidige meinen geſun⸗ den Verſtand nicht damit, daß Du von einer Zu⸗ neigung redeſt, welche Du nie gefühlt haſt. Von dem Augenblick an, da Du mich zum erſten Male ſaheſt, wurde ich ein Gegenſtand der Speculation für Dich nichts weiter. Du haſt Dein Spiel geſchickt durchgeführt.... Dein Project gelang. Du verkleinerſt Dein Verdienſt durch Abläugnung Deiner Gewandtheit. Fahre fort, ich bitte Dich, wir verſtehen einander vollkommen. Ich beklage mich nicht, ich mache Dir keine Vorwürfe; indem ich Deine Mitſchuldige geworden bin, habe ich das Recht zum Einen wie zum Andern verloren.

Es lag etwas ſo Ungewöhnliches in dieſem Tone der Antwort, daß Roderich Haſtings einen Augen⸗ blick zauderte. Es wurde ihm klar, ſein ehemaliger Einfluß auf Mabel war gebrochen, und nach dem erſten Augenblicke der Ueberraſchung freute er ſich deſſen beinahe, denn ſeit langer Zeit war er jener