Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
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rieben ein ſchreckliches Gift geben. Marc, wir wer⸗ den uns wieder ſehen!

Träume, unſinnige Träume!

Die Träume erfüllen ſich manchmal und der Wahnſinn wird vernünftig. Geh! Verlaß mich! Ich möchte dem Vater in Gegenwart ſeines Kindes nicht fluchen!

Um der Liebe dieſes Kindes willen flehe ich Dich an, dieſem Entſchluß zu entſagen, den Du, glaube mir, Mignonne, bitter bereuen wirſt! rief der Baronet.Was hat eine Liebe wie die unſrige mit der Meinung der Welt gemein? Warum ſollte ſie etwas Anderes als ihre Eindrücke zu Rathe ziehen? Noch einmal laß mich Dich beſchwören, mit mir nach Italien zu fliehen. Dort herrſcht das Vergnügen, dort wirſt Du ein Götterbild und angebetet, wie die Frau es verdient....

Ja, fiel das arme Mädchen ein,ſo lang meine Schönheit dauern würde, hernach würfe man mich weg, wie eine Blume, die ihren Duft verloren hat. Du haſt meine Antwort.

Iſt das Dein letztes Wort?

Das letzte.

Höre jetzt, was ich Dir zu ſagen habe, er⸗ widerte Sir Marec Raymond.Ich erwartete Dei⸗ nen Widerſtand gegen meine Wünſche und kam deß⸗ wegen mit den Mitteln verſehen hieher, jene alber⸗ nen Bedenklichkeiten zu vereiteln, welche Einfalts⸗ pinſel Tugend nennen.

Was willſt Du ſagen? olche 0 werde Dich zwingen, mich zu begleiten, Du

wollen oder nicht.