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eine africaniſche Orgel untergebracht hatte, die von einem kleinen Italiener zurückgelaſſen worden war, der keine Mittel hatte, ſein Quartier zu bezahlen.
Mit Hülfe eines ſeiner Genoſſen räumte der Wirth all dieſen Plunder hinweg und gelangte zu einer ſchmalen Thüre unter dem Dach, gerade groß genug, um einer Perſon von gewöhnlichem Wuchſe den Durchgang zu geſtatten. Durch dieſe Oeffnung wurde der Gefangene geſtoßen.
„Da kannſt Du ſchlafen,“ ſagte der Herr,„wenn Du ein Wort ſagſt, wenn Du einen Schrei aus⸗ ſtößeſt, komme ich, um Dir den Hals mit ebenſo wenig Bedenken umzudrehen, als wenn es ſich darum handelte, ein Schlangenei zu zertreten.“
Die Thüre wurde geſchloſſen und Dick hörte, daß man die alten, zerbrochenen Möbel und die Koffer wieder davor hinſtellte. Dann ſtiegen die Leute hinab. Die Finſterniß war ſo groß, daß er ſich von der Ausdehnung dieſes Raumes keine Vor⸗ ſtelung machen konnte. Er wagte nicht, ſich zu rüh⸗ ren, aus Furcht, von den Räubern gehört zu wer⸗ den, welche zurückkehren konnten, ihre Drohungen auszuführen, und er bereute bitter, den Dieb ange⸗ geben zu haben.
Er dachte an ſein vergangenes Glück, an Martha, an ſeine kleinen Kamaraden, und an den guten, alten Küſter Nicolas.
„Sie werden nie erfahren, was aus mir gewor⸗ den iſt,“ ſagte er ſchluchzend.„Ich werde hier er⸗ mordet werden. O! warum bin ich nicht in dem Hoſpital geblieben! Man iſt dort in Sicherheit.“
Allmälig faßte er wieder Muth und ſchleppte


