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„Und daraus ihre Schlüſſe 2
„Sei es. Mit dem Bewußtſein, meine Pflicht gethan zu haben, kann ich die Reinung der Welt verachten.“
„Er iſt alſo wirklich dem Tode ſo nahe?“ rief Mr. Elton.„Ich habe Menſchen noch Wochen lang, nachdem die Aerzte ſie aufgegeben hatten, ihr Leben dahinſchleppen ſehen. Erlauben Sie mir, Ihnen be⸗ merklich zu machen, daß Sie eine große Verantwort⸗ lichkeit auf ſich nehmen; was haben Sie zu be⸗ fürchten?“
„Nichts,“ antwortete die Schweſter des Sterbenden mit einer Miene, worin ſich Trotz und Triumph ver⸗ mengten.„Sie täuſchen ſich ganz und gar über die Motive, welche mich bei meinem Handeln leiten, und täuſchen ſich vielleicht gern. Sie wiſſen ſo gut wie ich, daß das Herrſchaftsgut durch Aftererbſatzung ſtreng verſichert iſt, und ich die Erbin meines Bru⸗ ders bin, und wenn er ſelbſt hundert dawiderlaufende Teſtamente machte, denn der arme Harry iſt der letzte männliche Sprößling der langen Linie der Herberts.“
„Ich weiß, daß das Herrſchaftsgut auf den After⸗ erben übergeht,“ verſetzte Mr. Elton nach einer Pauſe, „aber das Privatvermögen Ihres Bruders iſt ſehr beträchtlich, und ich dachte, Sie könnten...“
„Darauf ſpeculirt haben,“ unterbrach ihn Mabel mit Verachtung;„das iſt eines Sachwalters ſehr würdig.“
„Nicht ſo, Miß Herbert. Ich dachte, Sie könn⸗ ten glauben, ich wollte ihm rathen, darüber zu ver⸗
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fügen, aber beim Himmel, Sie thun mir Unrecht.


