29 ſichtern der ganzen Geſellſchaft ab. Der alte Päch⸗ ter, der zuerſt ſich nach Neuigkeiten erkundigt hatte, und Mr. Pinks, der Fleiſcher, vertrauten ſich ganz leiſe, daß der Fremde ein boshafter Menſch ſei.
Mrs. Bunce kam mit einer Flaſche Wein zurück, gemäß den Befehlen ihres ſonderbaren Gaſtes. An dem Siegel erkannte Michael, daß es vom beſten war.
„Um welche Stunde ſchließt Ihr gewöhnlich das Haus?“ fragte der Fremde.
„Immer um elf Uhr, Herr!“
Das wurde mit einem trotzigen Ton geſagt, als ob ſie Jedermann, wer es auch wäre, hätte verbie⸗ ten wollen, ſich in das zu miſchen, was einmal hier⸗ über entſchieden war. Aber der Ftemde kümmerte ſich nichts darum.
„Ich fürchte, Ihr werdet genöthigt ſein, Euer Reglement einmal zu übertreten,“ erwiderte er mit ruhigem Lächeln;„denn ich erwarte meinen Diener mit einem wichtigen Paket, und es iſt nicht wahr⸗ ſcheinlich, daß er vor Mitternacht ankommt.“
„Dann wird er mein Haus nicht betreten!“ rief die Herrin feſt.
„Geht doch, Totſy, das ſind alberne Poſſen. Ihr vergeßt Euch,“ ſagte der Fremde, ſich ein zweites Glas Wein einſchenkend.„Ihr werdet doch nicht wollen, daß der arme Teufel auf dem Felde über⸗ nachte... und noch dazu eine alte Bekanntſchaft.“
„Eine alte Bekanntſchaft!“ ſtammelte Mrs. Bunce.
„O, beunruhigt Euch nicht, es iſt nicht Andreas, den würde ich nicht hieher bringen.. Ihr wer⸗ det aufbleiben, ihn zu erwarten, nicht wahr?“ fügte er munter hinzu,„und ihm ein Rachteſſen geben,


