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wenn er kommt. Er iſt ein ſehr reſpectabler Mann und wird mit Euch im Schenkzimmer ſpeiſen.“
Ein neues Gurgeln in der Kehle von Mrs. Bunce.,
„Wie Ihnen beliebt!“ ſtammelte ſie mit einer Miene, ſo kiebenswürdig wie die einer Furie„für einmal macht es wenig aus.“
„Ei, was für ein gutes Geſchöpf!“ ſagte der Fremde.
Die Wirthin warf ihre Blicke rings herum, um zu ſehen, welchen Eindruck dieſe Scene auf ihre Kun⸗ den hervorgebracht hatte. Endlich ließ ſie dieſelben auf ihrem Gatten haften, der auf ſeinem Stuhl an⸗
genagelt, gebückt und wie vor Erſtaunen vernichtet
ſaß. Es war etwas Unbegreifliches für ihn, ſeine Tigerin ſo plötzlich in ein Lamm verwandelt zu ſehen.
„Michael!“ rief ſie mit kreiſchender Stimme.
Der kleine Mann ſprang auf, wie wenn er ge⸗ rade aus einem Traume erweckt worden wäre.
„Hier, meine Liebe.“
„Es hat elf Uhr geſchlagen, Sir,“ fügte ſeine Frau mit Ehrfurcht gebietendem Tone hinzu,„warum biſt Du noch nicht zu Bette?“
„Iſt das Euer Mann?“ fragte der Fremde mit vergnügter Miene.„Es ſcheint mir ein ſehr ein⸗ ſichtsvoller Menſch zu ſein. Vielleicht erlaubt Ihr
ihm, aufzubleiben.... und ſchickt uns Wein. Dieſe Herren werden mir die Ehre anthun, mit mir
zu trinken. Ich verabſcheue es, allein zu ſeyn.“ Totſy ging mit einem Blicke hinaus, den Ben⸗
venuto mit Vortheil für ſein Meduſenhaupt hätte
enklehnen können: der Kelch der Bitterkeit war voll. Gleichwohl wurde der Wein geſchickt, und nach⸗
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