Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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großen Fingern einſchloß, im Stillen ſagte, daß er das Kind viel lieber an den Ohren gezupft hätte.

„Ihr werdet uns nicht mehr vom Kirchhof ver⸗ jagen?“

„Nein, mein lieber Junge, wenn Du verſprichſt gut zu ſein.“

„Ich bin gut,“ antwortete Dick mit unſchuldiger Zuverſicht,„fragt die Mutter.“

„Das iſt die Wahrheit,“ rief Martha, indem ſie denſelben in ihre Arme nahm, um ihn zum zweiten Mal zu küſſen;„er iſt gut wie Gold!.... Guten Abend,“ ſetzte ſie hinzu, ſich gegen ihre beiden Be⸗ gleiter wendend,„was würden die Nachbarn ſagen, wenn ſie wüßten, daß ich da draußen geblieben bin, um beinahe bis neun Uhr zu ſchwatzen!“

„Sie würden ſagen, daß Ihr bei einem Lieb⸗ haber waret,“ erwiderte der Gerichtsſchreiber mit einer Miene, welche zärtlich ſcheinen ſollte.

„Herr Gott! Mr. Corner, was ſeid Ihr für ein Mann!“

Dieß ſagend, ſchloß die naive Martha die Gar⸗ tenthüre und trat in das Haus.

„Es iſt die Stunde, wo alle guten Kinder zu

Bette gehen,“ ſagte ſie zu Dick.

„Ich bin gut, Mutter,“ wiederholte der Kleine.

Es war gerade drei Viertel auf Zehn, als Mr. Corner in dem neu getünchten Saal der Auf⸗ gehenden Sonne, des einzigen Geſellſchaftsortes im Dorfe, erſchien. Dieſe Schenke wurde von einer betriebſamen, rührigen, reizbaren Frau, Namens Bunce, gehalten, welche nicht den beſten Charakter in der Welt hatte, wie auch ihre Kunden erfuhren,