Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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geweſen zu ſein, beſeelt von dem Ehrgeiz, eine Fa⸗ milie zu gründen. Er beſchäftigte ſich ernſthaft damit, den Werth ſeines Eigenthums zu vermehren.

Mit den Trümmern des Kloſters, das er voll⸗ ſtändig abtrug, ſtellte er das Abteigebäude her und erweiterte daſſelbe in der Folge ſo beträchtlich, daß es allmälig einer der ſtolzeſten Wohnplätze der Ge⸗ gend wurde. Auch umgab er einen Theil der Do⸗ mäne mit Mauern, um ihn zu einem Park umzu⸗ ſchaffen, und zerlegte das Uebrige in Pachtungen, welche ihm große Einkünfte abwarfen, wenn man nach dem Glanz ſeines Hausgeſindes ſchließen darf.

Was die Kirche der Abtei betrifft, ſo wurde ſie auf Koſten ſeiner Frau, eines Sprößlings der Fa⸗ milie Howard, welche immer in dem Verdacht einer geheimen Anhänglichkeit an den alten Glauben ſtand, reſtaurirt und zur Pfarrkirche gemacht. Eine nicht ſehr hohe Mauer, in deren Errichtung Fragmente von Säulen, Kapitälen, Köpfe von Heiligen und Cherubim, und Grabmonumente aufgingen, trennt

das heilige Gebäude von dem Park. Die Maurer

wendeten offenbar das ihren Händen nächſt gelegene

Material an, und wenn man die Brombeerſtauden, den Epheu und die Schmarotzerpflanzen, welche ſich ſeit Jahrhunderten daſelbſt anklammern, losriße, würde ſich ohne Zweifel Manches entdecken laſſen, was die Neugier eines Antiquars oder Archäologen reichlich befriedigte.

Das Herrenhaus gewährt, aus der Ferne geſehen, einen impoſanten Anblick. An den hohen, von dem Abt Chleſtin aufgeführten Bau ſtieß der erſte Laien⸗ eigenthümer einen von zwei ſchlanken Thürmen flan⸗