kirten Flügel. Die Vorhalle in der Mitte iſt viel⸗ leicht nicht vom beſten Geſchmack und erſcheint für das übrige Gebäude allzu ſehr geſchmückt. Sie iſt von einer Art Bruſtwehr von ſehr blumigem Style und ſehr zuſammengeſetzter Zeichnung bekrönt. An jeder Ecke erblickt man einen Geier mit den Krallen auf einem Schilde, der in vier Feldern die Wappen der Herbert und Howard zeigt.
Die Zeit hat den neueſten Theil des Herren⸗ hauſes dem älteſten gleich gemacht, im Innern hat daſſelbe nur wenige Veränderungen erfahren. Der Speiſeſaal des Abts iſt noch der Speiſeſaal der Familie; die Küche gerade ſo, wie damals, als die
Mönche ſie verließen. Das große Veſtibule mit ſei⸗ ner ſteinernen Gallerie und gewundenen Treppe, welche vor einem Jahrhundert, wenn man der Tra⸗ dition Glauben ſchenken darf, in Folge einer Wette ein Baronet, Fuchsjäger, auf ſeiner Lieblingsſtute hinaufritt— das Veſtibule, ſagen wir, iſt geblieben wie ehedem. Die obern Gemächer ſtehen durch ein Labyrinth von Corridors und Gängen, die ſich zwan⸗ zigmal abſchneiden, durch ein wahres architektoniſches Irrgewinde unker ſich in Verbindung, wo die Be⸗ ſucher oft große Mühe haben, ihren Weg zu finden.. Das iſt Crowshall.
Aber es iſt Zeit, den Leſer in der Kirche, welche ſich eine Schußweite vom Herrenhaus erhebt, einzuführen.
Wie die meiſten heiligen Gebäude, welche von den Benedictinern gufgeführt wurden, muß dieſe Kirche einſt zu den prächtigſten gehört haben. Aber die Zeit, ach! und die Hand des Zerſtörers haben


