Teil eines Werkes 
6. Band (1860)
Entstehung
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Mühe, ſich nichts anmerken zu laſſen, konnte aber doch ſein Leid nicht ganz verwinden, daß Mary keinen Kaufmann heirathen ſollte. Gleichwohl brachte er der jungen Braut, die ſchon als Kind ſo zu ſagen ſich in ſein Herz eingeſchlichen hatte, eine prächtige Perlenſchnur und ein koſtbares Armband als Hoch⸗ zeitsgeſchenk mit. Man mußte ſich nur wundern, wo er nicht das Geld, ſondern den Geſchmack her⸗ genommen hatte.

Ich hoffe, Sie werden glücklich, ſehr glücklich ſein, flüſterte er, ſie mit ſeinen Armen umfangend.

Ich bin überzeugt, daß ich es ſein werde, ver⸗ ſetzte das erröthende Mädchen,und ich habe Ihnen etwas zu ſagen, was auch Sie glücklich machen wird. Es iſt aber ein großes Geheimniß; können Sie es bewahren?

Sie wiſſen wohl, daß ich dies kann.

Gut alſo; doch ich muß Sie zuerſt küſſen und Ihnen für Ihr Geſchenk danken. Heinrich gibt die Jurisprudenz auf.

Das Geſicht des alten Buchhalters verzog ſich zu einem ſtrahlenden Lächeln.

Und widmet ſich dem Handelsfach. Großpapa hat ausgemacht, daß er und Richard Aſſocis wer⸗ den ſollen, wenn wenn

Wenn was?

Wenn Sie es auf ſich nehmen wollen, ihnen mit Ihrer Erfahrung an die Hand zu gehen.

Natürlich will ich, rief der alte Mann erfreut; ich werde ſie an's Pult gewöhnen ſie in Allem unterweiſen. Fünf Jahre ich denke, Mary,

Smith, Ebbe u. Fluth. VI. 18