ihrer Mutter an ihnen geübte Unrecht wieder gut zu machen.
Auch die Gentlemen verhielten ſich nicht müßig. Auf den Rath Mr. Thorntons und ſeines Groß⸗ vaters traf unſer Held, der das Vermögen des Ste⸗ ward geerbt hatte, eine Verfügung, welche allgemeinen Beifall fand; er kaufte nämlich von einem Theil der Hinterlaſſenſchaft für den Reffen des alten Geizhalſes in der Nähe der Halle eine Meierei, den weit größeren Reſt aber vertheilte er unter die Armen.
Jack zögerte, ſeinen Antheil anzunehmen, bis ihm Richard bemerklich machte, daß ſein Verwandter nicht all ſein Geld durch Verbrechen erworben habe, und diejenige Portion, welche ihm zugeſchieden worden, recht wohl als die Frucht langjähriger Dienſtleiſtung und Sparſamkeit betrachtet werden könne.
„Ich denke, Sie haben Recht,“ rief der ehrliche Burſche mit einem ſtrahlenden Lächeln;„und nun fehlen mir nur noch zwei Dinge, um mich zum glück⸗ lichſten Menſchen in der Welt zu machen.“
„Die wären?“ ſagte ſein Freund ernſt. Wir vermuthen, daß weder ſeine Schweſter noch Lillian etwas über ihre gemachte Entdeckung gegen ihn hat⸗ ten verlauten laſſen.
„Erſtlich ein Häuschen für den alten Bunce.“
„Dem kann leicht entſprochen werden.“
„Und dann—“ Jack erröthete und ſtockte.
„Nun, ſo ſprich.“
„Ich werde die Farm nicht allein beſorgen können.“
„Allerdings nicht; Du mußt Arbeiter miethen,“ bemerkte unſer Held, mit Mühe ein Lächeln unter⸗


