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ihr Recht an den von ihr geführten Namen nicht mehr beſtritten werden konnte, ſondern um der hoch⸗ herzigen Geſinnung willen, die ſie in Beziehung auf ihre Couſine an den Tag legte.
„Sie hat jedenfalls ſehr edel gehandelt,“ bemerkte Mr. Morton,„und ich zweifle nicht, daß ſich Mittel ausfindig machen laſſen, um ſie der Vormundſchaft ihrer bösartigen Mutter zu entziehen.“
William Thornton meinte, in ſeinem ganzen Le⸗ ben nie eine ſo vernünftige Aeußerung gehoͤrt zu haben.
Im Laufe des Abends hielten Lady Bell und unſere Heldin mit dem Advokaten über dieſen Gegen⸗ ſtand eine lange Beſprechung, zu welcher am Ende auch Rachel und Mary beigezogen wurden. Augen⸗ ſcheinlich handelte ſich's um ein weibliches Complott —„aber von ſolchen Verſchwörern,“ bemerkte Ri⸗ chard,„kann man ſich ſchon eines würdigen Zweckes verſehen.“
Mr. Morton war der Erſte, der ſich verabſchie⸗ dete, und es fiel auf, daß keine der Damen in ihn drang, länger zu bleiben.
Mary und Lillian wurden von ihren Liebhabern in's Verhör genommen, ließen ſich aber nichts ent⸗ locken, und nur William ward endlich auf ſein de⸗ und wehmüthiges Flehen aus Gnaden in's Vertrauen gezogen. Man that es, wie Mary ſagte, eher ſeinem jammerwürdigen Ausſehen, als ſeiner noch jammer⸗ würdigeren Beredſamkeit zu lieb, und nur unter der Bedingung, daß er nichts gegen Richard und Hein⸗ rich ausplaudere.„Denken Sie nur daran, wie Sie mich gequält haben,“ fügte ſie gegen den Let⸗
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