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richtsdiener ſchaute ſtreng umher, als fühle er ſeine perſönliche Würde gekränkt und gebot Schweigen.
„Und Ihr erwartet, daß Seine Gnaden dieſer wunderlichen Geſchichte Glauben ſchenken ſoll?“ fuhr der gelehrte Gentleman fort.„Nun, ſeht mich ein⸗ mal an und antwortet mir. Würde nicht der An⸗ blick einer Eule Euch die letzten Worte des Barny Gee in's Gedächtniß gerufen haben, vorausgeſetzt, daß er ſie geſprochen hätte?“
Das Geſicht des Advokaten zeigte unglücklicher Weiſe eine fatale Aehnlichkeit mit dem des fraglichen Vogels; er hatte große runde Augen, eine Haken⸗ naſe und einen ſtarken, federigausſehenden, eiſen⸗ Luen Backenbart. Die Perrücke vervollſtändigte das
ild.
Der Zeuge konnte ſeinem derben ländlichen Hu⸗ mor nicht mehr Einhalt thun.
„Ich glaube, ja,“ ſagte er;„aber ich bin früher nie vor dem Kanzleigericht geſtanden.“
Entweder dieſe Entgegnung, oder der Ton, in welchem ſie vorgebracht wurde, bewirkte einen Ge⸗ lächterausbruch, in welchen ſelbſt die Advokaten und Richter, ihrer Würde vergeſſend, einſtimmten. Bei einem ſo ungehörigen Benehmen machte der pomp⸗ hafte Gerichtsdiener eine wo möglich noch ſtrengere und ſtattlichere Miene und ließ laut ſeinen Papagei⸗ ruf:„Stille! ſtille!“ erſchallen.
Dem Weſen nach war der Proceß jetzt zu Ende, obſchon der Kanzler noch keine Entſcheidung traf, da dies gegen den Vorgang, dieſen unbedingten Herr⸗ ſcher in allen Angelegenheiten des Kanzleigerichts, geweſen wäre, und außerdem Farmer Minters Zeug⸗


