Teil eines Werkes 
6. Band (1860)
Entstehung
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deren Erfolgen er für die Dauer keinen rechten Glau⸗ ben ſchenkte. Doch hatte ihn nicht die Menſchlichkeit bewogen, den engliſchen Offizier zu retten. Siegten ſeine Landsleute, ſo konnte er ihnen ſtets den ver⸗ haßten Chriſten ausliefern; behaupteten aber die Briten die Oberhand, ſo blieb ihm ſeiner Berech⸗ nung nach doch ſeine Penſion geſichert.

Als Wharson zu ſich kam, ſah er ſich eine Weile mit verwirrter Miene um, da er ſich nicht vorſtellen konnte, wie er aus dem heißen Kampf unter dieſes Obdach gekommen war, und er fragte ſich mehr als einmal, ob er den alten Indier, der zu ſeinen Füßen neben der Hüttenthüre ſaß, für ſeinen Gefängniß⸗ wärter oder für ſeinen Retter anzuſehen habe.

Der gedämpfte Kanonendonner belehrte den jungen Engländer nicht nur, daß er in anſehnlicher Entfer⸗ nung von dem Schlachtfelde ſich befand, ſondern auch, daß der Kampf noch fortdauerte; er verſuchte daher ſich aufzurichten, um zu ſeinen Kameraden zu⸗ rückzukehren.

Umſonſt, Sahib, ſagte der SoubahdarDer Säugling in der Wiege iſt kaum hülfloſer. Es wird Wochen währen, bis Ihr nur zu ſtehen vermögt.

Und dann?

Der Hindu betrachtete ihn mit einem eigenthüm⸗ lichen Ausdruck, ohne eine beſtimmte Antwort zu geben. Wahrſcheinlich verglich er den Preis, welchen ſeine Landsleute auf den Kopf eines jebden engliſchen Offiziers geſetzt hatten, mit der Ausſicht, ſeine Pen⸗ ſion beizubehalten.

Die Frage wurde wiederholt.

Smith, Ebbe u. Fluth. VI. 2