tellung bilden kann, was der Krieg Solche Epiſoden prägen ſich der Erinne⸗ o tiefer ein, wenn ein lieber Freund oder er daran Theil genommen hat; und da eifel von den Perſonen unſerer Erzählung die Theilnahme des geneigten Leſers gewon⸗ ſo brauchen wir uns wohl nicht zu entſchuldigen, n wir ſeine Aufmerkſamkeit noch einmal— zum etzten Mal auf Indien lenken.
Als der fanatiſche Sepoy Fritz Wharton mit ſich über die Tempelmauer hinunter riß, hielten die Zu⸗ ſchauer Beide für verloren, und während die Eng⸗ länder i dem tapferen Oſſizier einen Märtyrer ſahen, etkännten die Hindus in ihm nur ein Opfer, das ihre Göttin Mereiatel ſich zugeeignet hatte.
Chriſten und Heiden waren jedoch gleich im Irr⸗ thum, indem nur der wilde Rebell den Tod gefun⸗ den. Der junge Offizier lag, allerdings ſchwer ge⸗ quetſcht und verwundet, eine Weile bewußtlos auf einem Haufen von Erſchlagenen, den er eigenhändig aufzuſchichten mitgewirkt hatte. Als er wieder zur Beſinnung kam, befand er ſich in einer aus Schilf und Baumzweigen geflochtenen Hütte, die in der be⸗ nachbarten Dſchungel verſteckt lag. Ein alter Soubahdar, der früher unter der Artillerie der oſt⸗ indiſchen Compagnie gedient, hatte ihn von ſeiner blutigen Lagerſtatt ohne Zweifel in der Abſicht, den Leichnam zu plündern, fortgeſchleppt und nach dieſem Bergewinkel geſchafft, als er fand, daß ſeine Beute noch athmete.
Der Erſepoy war, wie ſo viele von ſeiner Claſſe, gezwungen worden, ſich den Aufrührern anzuſchließen,
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