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„Auf denen die Unterſchrift der Firma gefälſcht iſt,“ fuhr Mr. Bently fort.„Kennſt Du die Folgen des Wortes gefälſcht“?— GEhrloſigkeit, Gefäng⸗ niß, öffentliche Gerichtsverhandlung und ein ent⸗
ehrender Urtheilsſpruch.“
„Sie werden doch nicht durch eine Klage gegen mich ſich ſelbſt beſchimpfen wollen?“ rief der ertappte Schurke nach einer Pauſe, während welcher er einige Zuverſicht geſammelt hatte.
„Iſt es ein größerer Schimpf,“ bemerkte der Kaufmann,„einen überwieſenen Verbrecher zum Neffen oder einen angeſchuldigten zum Schwiegerſohn zu haben? Ich für meinen Theil ſehe keinen großen Unterſchied.“
„Sie ſpielen auf Georg Markham an,“ verſetzte Carus bitter.„Vergeſſen Sie nicht, daß ich nicht ſein Ankläger war.“
„Ich vergeſſe es nicht,“ entgegnete Mr. Bently im Tone des Selbſtvorwurfs,„und einzig und allein dieſem Umſtand verdankſt Du es, wenn Du den Folgen Deines Verbrechens entgehſt. Die ſchändliche Verleumdung muß zurückgenommen und ſeine Unſchuld vor aller Welt bewieſen werden.
„Vor aller Welt bewieſen?“ wiederholte der Neffe. „Durch wen?“
„Durch Dich.“
„Sie verlangen mehr, als in meiner Gewalt ſteht. Wie kann ich den Vorgang aufklären, der ſeinem Ruf nachtheilig geworden iſt?“
„Einfach dadurch, daß Du Dich ſelbſt zu dem Diebſtahl bekennſt,“ entgegnete Mr. Bently in ruhi⸗


