Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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Ich bin deſſen gewiß, fuhr er fort,ſo gewiß, als ich lebe und athme. Er hat ſich edel wieder auf⸗ gerafft und ſteht jetzt wenigſtens in Ehre und An⸗ ſehen, wenn auch ſeine Vermögensverhältniſſe keine glänzenden ſind.

Aber wenn Ihr Großvater Sie liebt, bemerkte Lillian,ſo kann er doch unmöglich das Herz hahen, den Namen beſchimpfen zu laſſen, den Sie tragen.

Es liegt nicht in ſeiner Macht, dies zu hindern.

Warum nicht?

Im erſten Zorn über die Heirath meiner Mutter, von der er erſt nach ſeiner Rückkunft aus Indien Kunde erhielt, beſchuldigte er, als er den Verluſt der Werthpapiere entdeckte, meinen Vater.

Offen?

Leider nein wollte Gott, er hätte dies ge⸗ than!

Wo iſt dann die Gefahr? fragte Lillian. Er beſchuldigte ihn gegen den Mann, den er zu ſeinem Schwiegerſohn gewählt und dem er ſein großes Vermögen zugedacht hatte, gegen ſeinen Neffen, und unglücklicherweiſe iſt dies ſchriftlich geſchehen. Ein offenes Bezücht hätte vielem Elend vorbeugen können.

Und der Name dieſes Neffen?

Carus Kearn.

Lillian wiederholte ihn zweimal.

Dieſe unkluge und ungerechte Handlung hat bittere Früchte getragen, nahm unſer Held wieder auf.Ich glaube, mein Großvater brennt jetzt vor Begier, ſich mit ſeiner Tochter zu verſöhnen, fürchtet aber die Rachſucht ſeines Neffen, deſſen Schurkerei