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Der Nachdruck, welchen er auf das letztere Wort legte, erinnerte die ſchöne Rebellin gegen die eheliche Autorität, daß ſie ein wenig— ein klein wenig un⸗ vernünftig geworden war.
„Mein Wunſch ſtammt nicht aus einer ſelbſtſüch⸗ tigen Quelle,“ ſagte ſie nach einer Pauſe.
„Davon bin ich überzeugt,“ verſetzte Richard mit Wärme.
„Die arme Lillian hat nie eine Sylbe über den Gegenſtand laut werden laſſen.“
Der Liebhaber warf dem bekümmerten Mädchen einen Blick des Dankes zu.
„Aber nach den Verſuchen auf Ihr Leben,“ fuhr die Lady fort,„an die wir nur mit Entſetzen zurück⸗ denken können, werden Sie ſich über unſere Beſorg⸗ niß nicht wundern. Jetzt iſt das Geheimniß heraus. Ihr Männer ſeid ſo dünkelvolle Geſchöpfe, daß ich mich ſo ausſprechen muß, wenn ich vermeiden will, daß ihr nicht noch eitler werdet, als ihr von Natur aus ſeid.“
„Halten Sie dies für möglich?“ fragte Sir Charles mit gutmüthigem Lächeln, denn die Erklärung hatte auch bei ihm die rechte Saite angeſchlagen. Er war nicht ohne Sorge für die Sicherheit ſeines jungen Freundes.
Mit jenem feinen Talt, durch den ſich die Lady auszeichnete, wußte ſie ihren Gatten aus dem Salon fortzuführen, ſo daß das junge Paar mit einander allein war.
„Sie halten mich doch nicht für lieblos?“ begann unſer Held, gerührt von dem Ausdruck der Trauer auf ihrem Antlitz.


