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ſich in tiefer Ehrerbietigkeit vor dem Braminen und blieb mit über der Bruſt gekreuzten Armen ſtehen, harrend, daß er gefragt würde.
„Iſt der Chriſt todt?“ rief Al Murad haſtig.
Der Mann ſchwieg.
„Es iſt Dir erlaubt, zu ſprechen,“ ſagte ſein Vorgeſetzter.
„Der Sahib Tyrrell iſt entkommen.“
„Unmöglich!“ riefen die beiden Verſchwörer.
„Der engliſche Hakim und der Offizier kamen in das Haus,“ fuhr der Bote fort,„und brachten den Vater der Wiſſenſchaft, Mirza Alſchi, mit ſich, vor deſſen Gegenwart der Engel des Todes floh. Er wendete das Gegenmittel an, das nur dem heiligen Volke bekannt iſt.“
„Fluch über ihn!“ murmelte der Bankier.
„Das ſieht den Frendſchis gleich,“ bemerkte ruhig der Bramine, der außer dem allgemeinen Haß gegen die Europäer und dem Verlangen, ſeinem Verbün⸗ deten einen Dienſt zu erweiſen, keinen beſonderen Grund hatte, den Tod unſeres Helden zu wünſchen. „Es war nicht ſeine Beſtimmung zu ſterben.“
„Vater,“ rief der Hindu, ſeiner Leidenſchaft den Zügel laſſend,„Du haſt nie geliebt, nie den na⸗ genden Schmerz der Eiferſucht gefühlt, und begreiſſt alſo nicht, was es heißt, einen Nebenbuhler, einen glücklichen Nebenbuhler an der Seite des Weſens zu wiſſen, das man anbetet.“
Der Bramine warf ihm einen Blick kalter Ver⸗ achtung zu, als ſeien ſolche Gefühle weit unter der Würde jeiner heiligen Kaſte; und doch hätte ein achtſamer Beobachter in ſeinem Geſicht einen lauern⸗
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