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den Zug wahrnehmen können, welcher bekundete, daß unter dem Reif des Alters nicht jede Regung des Herzens erſtickt war; wenn ſich auch kein Raum für die Liebe bot, ſo herrſchte doch noch der Ehrgeiz in ſeinem Innern.
„Und Haſſan?“ rief er, der Gefahr eingedenk, welche aus der Entdeckung des Anſchlags hervorgehen könnte.
„Iſt im Gefängniß.“
Der Bramine ſchlug dreimal die Hände zuſam⸗ men, worauf mehrere Diener eintraten. Er ſchrieb haſtig einige Zeilen auf ſeine Tafel und gab ſie einem derſelben.
„An Arad, den Munſchi, der in der Nähe des Gefängniſſes wohnt,“ ſagte er.
Der Diener trat ab.
„Das iſt gefährlich,“ flüſterte Al Murad.
„Ich habe vorgebaut,“ verſetzte der alte Mann mit kaltem Lächeln.„Noch ehe die Sonne aufgeht, iſt Haſſan aus dem Bereich ſeiner Feinde.“
„Frei?“
„In der Freiheit des Todes,“ erwiderte der Bra⸗ mine gleichgültig.„Du magſt Dich entfernen,“ fügte er gegen den Tempeldiener bei.
Statt jedoch zu gehorchen, blieb der Mann mit gekreuzten Armen regungslos ſtehen, zum Zeichen, daß er noch eine Mittheilung zu machen habe.
„Sprich!“
„Als ich durch den Wald vor dem Tempel kam, bemerkte ich, daß ich belauſcht wurde.“
„Von wem?“ „Von einem Chriſten, einem Diener des Sahib


