Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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ſich hinſummte, weiter ging.

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nerung Kalebs fort, der ſich darnach ſehnte, unſerem Helden ſeinen Dank bezeugen zu können. Er kehrte jede Nacht an denſelben Platz zurück, aber ohne Erfolg, denn der Bramine und Al Murad kamen entweder nicht weiter zuſammen oder hielten ihre Beſprechungen im Innern des Tempels, wohin er ihnen nicht folgen konnte.

Richards und Jacks Krankheit ſchien ihm weiter nichts als die natürliche Wirkung des Klima's zu ſein, und er glaubte der Verſicherung des Erſteren, daß er ſich am andern Tag beſſer befinden werde. In der Nacht, welche der Entdeckung des Meuchlers folgte, lag Kaleb wieder wie gewöhnlich, im Gebüſch verſteckt, auf ſeinem Poſten vor dem Tempel. Eine jener unbeſtimmten ſchlimmen Ahnungen, die uns hin und wieder ſo unerklärlich befallen, laſtete ſchwer auf ſeinem Geiſt, er fühlte ſich ſo traurig und un⸗ glücklich, als ſei er wieder an Bord des Caradoc

und unter der Zuchtruthe ſeines alten Tyrannen.

Er mochte etwa eine Stunde auf ſeinem Platz gelauert haben, als der Schall eines Fußtritts ſein Ohr traf; er fuhr auf und richtete ganz nahe bei dem Fremden, der ein Tempeldiener zu ſein ſchien, den Kopf in die Höhe. Die Bewegung war nur eine augenblickliche, da er ſogleich ihre Uünklugheit fühlte und in der Hoffnung, unbemerkt geblieben zu ſein, ſich wieder niederduckte. Doch das ſcharfe Auge des Hindu hatte ihn wahrgenommen, obſchon er mit der ſeiner Kaſte eigenthümlichen Faſſung und Schlauheit weder Ueberraſchung noch Furcht verrieth, ſondern, ohne das eintönige Lied zu unterbrechen, das er vor