Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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ſuchte er das Thier mit einemRuhig Nelſon! zu beſchwichtigen.

Aber Nelſon gab ſich nicht zufrieden; ſein ſcharfer Geruch hatte ihn von der Anweſenheit der tödtlichen Kobra unterrichtet, der ihr Ruheplatz nicht mehr zu behagen ſchien; denn ſie war aus dem Bette her⸗ ausgekrochen und glitt jett auf dem Boden hin.

Die Unruhe des Hundes wurde zuletzt ſo läſtig, daß Richard ſich von ſeinem Sitz erhob, um ihn aus dem Zimmer zu jagen; aber wie entſetzte er ſich, als er nur drei Fuß entfernt der Schlange anſichtig wurde. Durch die plötziche Bewegung erſchreckt und erzürnt hatte ſich die Kobra zuſammengerollt; ihr Hals war aufgeblaſen und ihr Kopf zeigte ein raſches, wellenförmiges Wiegen Zeichen, daß ſie zum Sprunge fertig war.

Vor Schrecken ſtand der Jüngling regungslos; er ſah und fühlte die Gefahr, war aber, wie der vom Alp Gedrückte, nicht im Stande, Hand oder Fuß zu rühren. Auch der Hund hatte Angſt, denn er winſelte kläglich; aber ſobald die Kobra zum Sprung anſetzte, packte ſie das edle Thier mit ſeinen Zähnen und zerbrach ihr die Wirbelſäule, obſchon ſie zuvor ſich um die Schnauze ihres Beſiegers gerin⸗ gelt und auch ihrerſeits ihm den tödtlichen Biß bei⸗ gebracht hatte.

Nelſons klägliches Geſchrei zerſtörte den Zauber. Richard ſprang vorwärts und zertrat den Kopf des giftigen Wurmes mit der Ferſe.

Durch den Lärm beunruhigt, kam Sir Charles, Mr. Chutnee, Corporal Stod und mehrere einge⸗ borene Dienſtleute in das Zimmer geſtürzt. Sie