Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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ſodann mit dem hülflos in ſeinem Schnabel zappeln⸗ ben Opfer kräftigen Schwunges in die Luft zu er⸗ eben.

In kindlicher Freude bewillkommte Zamora mit ihrem Taſchentuch ſchon von der Veranda aus ihre Gäſte. Nach den gewöhnlichen Begrüßungen führte die Hausfrau, die Gentlemen ihrem Gatten über⸗ laſſend, die Damen nach ihren Zimmern, damit ſie den Reiſeanzug wechſeln könnten.

Lillian, ſagte ſie, nachdem ſie das Mädchen betrachtet hatte,wie verändert find' ich

ie!

Die Jungfrau erröthete.

Ich gewahre nichts mehr von dem melancho⸗ liſchen, gedankenvollen Ausdruck, der kürzlich noch einen Schatten über Ihr Antlitz warf. Wenn Ihre Augen das Abbild Ihres Herzens ſind, ſo möchte ich ſagen, es hüpfe vor Freude.

Sie hätten auch Recht damit, verſetzte Lady Bell, die Pflegetochter an ihre Bruſt ziehend.Vor Zamora brauchen wir keine Geheimniſſe zu haben, meine Liebe.

Nein, Mama.

Mit einem lieblichen, ſonnigen Lächeln, dem Wie⸗ derſtrahl eines reinen, tugendhaften Herzens, ſchlang Mrs. Chutnee ihre Arme um die Waiſe und küßte ſie. Es bedurfte keiner Worte; die Geberde drückte ihre Theilnahme an dem Glück des Mädchens weit beredter aus.

Ich ſollte eigentlich zürnen und mich für ſchreck⸗ lich vernachläſſigt halten, rief die Hausfrau,denn ich hatte mir's in den Kopf geſetzt, daß die Erklärung