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ſich nicht mit ſtrenger Wahrheit vereinen ließe. Sie werden vielleicht meinen Beiſtand werthvoller finden, als Sie Anfangs glauben mögen. Ich kenne den indiſchen Charakter und den Schlüſſel dazu. Aber kommen Sie,“ fuhr er fort,„wir dürfen weder meine Frau noch meine Pflegetochter länger über das Re⸗ ſultat unſerer Beſprechung im Ungewiſſen laſſen. Die Erſtere wird von mir ſo viel erfahren, als für ſie zu wiſſen nöthig iſt.“
„Und Lillian?“
„Ich gebe Ihnen die Vollmacht, nein, ich rathe Ihnen, vor ihr Alles dies geheim zu halten,“ ver⸗ ſetzte der Oberſt.„Es kann zu nichts Gutem führen, wenn wir das Morgenroth ihres jungen Glückes mit Zweifeln und Beſorgniſſen trüben wollten. Das Herz eines Mädchens, in das die Liebe Eingang ge⸗ funden hat, wird gar zu leicht beunruhigt durch den Gedanken an eine Gefahr, welche dem Gegenſtand ihrer Wahl droht.“
Er nahm ſeinen Gaſt beim Arm und führte ihn nach dem Boudoir ſeiner Gattin.
Fünfzigſtes Kapitel.
Am andern Morgen früh brach die glückliche Ge⸗ ſellſchaft zu Pferd auf, um Mrs. Chutnee auf ihrem Landſitz, der in einem geſchützten Thaleinſchnitt der am rechten Hooghlyufer verlaufenden wellenförmigen Gebirgskette lag, den verſprochenen Beſuch zu machen Die Bamen trugen Reitkleider vom leichteſten Nan⸗ king und große Strohhüte zum Schutz gegen die


