Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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endlich auf dem Paradeplatze vor der Wohnung des Oberſten Halt.

Mehrere Reitknechte eilten herbei, um ſein Pferd in Empfang zu nehmen; ja, ſie ſtritten ſich ſogar darum, denn ſie hatten ſchon oft die Freigebigkeit des Reiters erfahren.

Als Richard in den Salon trat, fand er ihn leer. Weder Lady Bell noch ihre Pflegetochter wa⸗ ren anweſend. Die Veranda, welche an der Hinter⸗ ſeite des Hauſes eine Ausſicht über den großen Garten bot, lud ihn ein, von dort aus nach den Damen zu ſehen. Lillian war ihm nur um einige Minuten vorausgegangen. Er traf ſie unter dem Schatten eines weithin ſich breitenden Pipulbaumes, deſſen Blüthenreichthum einen köſtlichen Wohlgeruch ausſtreute.

Seine Annäherung wurde erſt bemerkt, als er vor ihr ſtand. Die Jungfrau, welche ſich bewußt war, mit wem ihre Gedanken ſich beſchäftigt hatten, ſprang auf und erröthete hoch, als ſie ihm die Hand reichte. Sie zitterte in der ſeinigen.

Ich dachte, daß ich Sie hier finden würde,

rief er.Im Solon iſt Niemand. Lady Bell hat zu thun, verſetzte Lillian,und die Friſche des Abends lockte mich in den Garten.

Ich will der gnädigen Frau ſagen, daß Sie hier

ſind. Laſſen Sie ſich von mir nicht vertreiben, ſagte unſer Held, noch immer ihre Hand feſthaltend.Zu ſolcher Stunde erfreut man ſich am beſten der Schön⸗ heit der Natur.

Die Augen des Sprechers ruhten auf einem

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