der ſich ſchwer benachtheiligt fühlt und ein Recht an das Mitgefühl ſeiner Zuhörer hat.„Spricht man da von Handelsfreiheit— lauter Windbeutelei. Es gibt keinen freien Handel mehr— das Land geht zu Grund.“
Die letzteren Bemerkungen wurden mit großem Nachdruck vorgetragen, und zu Erhöhung ihres Ge⸗ wichts durch ein Klopfen mit den Fingerknöcheln auf den Tiſch begleitet.
„'s iſt freilich ziemlich hart,“ bemerkte Mike.
„Ziemlich hart?“ wiederholte der Gaſt.„Ver⸗ flucht hart iſt es. Ich kann nicht daran denken, ohne daß mir das Blut ſiedet. Gutes Wohlſein!“
Die Ceremonie des Füllens und des Leerens der Gläſer wurde abermals durchgemacht.
„Denk' wohl,“ bemerkte der älteſte von den bei⸗ den Gutedeln, indem er den Rauch bedächtig durch puffte,„die Frätzchen ſind jetzt alle ge⸗ ſund?“
„Ei, bewahre,“ verſetzte der Kumpan.„Die Fan— Du erinnerſt Dich doch der Fan, die den Hochlandfling zu tanzen pflegte?“
Mike nickte bejahend.
„Na, die kann's nicht länger mehr als eine Woche, höchſtens noch vierzehn Tage treiben,“ fuhr Dick fort.„Ihr Huſten iſt ganz erſchrecklich. Ich hab' ihr müſſen das Bett in's Waoſchhaus machen laſſen. Ich und mein Weib, wir habens nicht länger ausgehalten, weil wir wegen ihrer keinen Augenblick zum Schlaf kommen konnten.“
„Ein geſchicktes Mädel, glaub' ich?“


